Die kleine Gruppe

Ein wichtiges Merkmal der Pfadfinderarbeit ist die “kleine Gruppe“. Sie sollte aus sechs bis acht Personen bestehen. Die Mitgliederzahl sollte vier nicht unter- und zehn nicht überschreiten. Nur so läßt sich am besten mit ihr arbeiten.

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Die kleine Gruppe (in der Pfadfinderstufe: die Sippe) ermöglicht die Berücksichtigung und Förderung der Eigenarten eines jeden Sippenmitgliedes. In ihr erlernt der Einzelne Partnerschaft und Freundschaft. Er übernimmt verantwortlich Aufgaben. Durch die Erfüllung gewinnt er Anerkennung und Selbstbewußtsein. Indem der Einzelne seine Interessen mit denen der anderen Sippenmitglieder abstimmt, entwickelt und übt er soziale Verhaltensweisen ein, die einen wesentlichen Bestandteil (zwischen-)menschlicher Beziehungen ausmachen. In dieser Gruppe lernt das einzelne Mitglied Verantwortung für andere und für sich selbst durch die Wahrnehmunge seiner Aufgaben bzw. Sippenämter.

Das Prinzip der kleinen Gruppe geht auch auf die militärische Erfahrung von Baden-Powell zurück: Bei dem Kleingruppensystem geht es im wesentlichen darum, eine große Gruppe (z.B. ein Stamm oder ein Trupp) in kleinere Gruppen zu unterteilen, diesen teilautonom eigene Verantwortungsbereiche einzuräumen und eigene Gruppenführer für die Kleingruppe als Verbindungsglied zur nächsthöheren Gliederung zu zuteilen.

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