Learning by Doing

Learning by Doing (übersetzt: „Lernen durch Handeln“) ist anstelle eines theoretischen Lernen am Modell die praktische Methode aus Ausprobieren und Eigenerfahrung, die häufigste Lernform im lebenslangen Lernprozess. Pfadfinderin bzw. Pfadfinder zu sein heisst für uns, in der Gemeinschaft etwas zu erleben. Durch Ausprobieren lernen wir, neue Wege zu gehen, unsere Gewohnheiten zu überprüfen und solidarisch zu handeln. Indem jede und jeder mitdenkt, mitentscheidet und mitverantwortet, üben wir Demokratie. Wir sind offen für das Neue; Andersartigkeit ist eine Bereicherung unserer Arbeit.

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Die Idee des Pfadfindertums, durch Beobachten, Experimentieren und eigenes Erleben zu lernen, wurder der weltweiten Pfadfinderbewegung durch BiPi in die Wiege gelegt: Dieses Konzept erscheint überall in den Schriften von Baden-Powell. Er betont: Ein Junge ist immer eher bereit etwas zu tun, als darüber zu reflektieren. BiPi war schon damals davon überzeugt, daß man Jugendliche nicht über schulmäßiges Lernen oder nur durch Lesen von Büchern Wissen vermitteln kann. Er zog praxisbezogenes Lernen dem theoretischen Ansatz grundsätzlich vor. Das spielerische und handelnde Lernen entspricht der kind- und jugendgemäßen Lernweise. Die pfadfinderische Pädagogik bedient sich hauptsächlich des Erlebnisses, um bestimmte Lernvorgänge in Gang zu setzen. In der modernen Pädagogik wird diese Methode als „entdeckendes Lernen“ bzw. als Erlebnis- oder Abenteuerpädagogik gerade wiederentdeckt.

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